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Bibel Impuls

Hiobs Lob

Kennst du Hiob? Seine Geschichte ist unglaublich beeindruckend. Die Bibel erzählt, wie ihn ein schlimmes Unglück nach dem anderen trifft. An einem Tag werden seine Knechte getötet, seine Herden geraubt und zum Schluss kommen alle seine Kinder um. Hiob ist bestürzt und traurig. Sein Leben ist in tausend Teile zerbrochen. Aber eine Sache ändert sich nicht: So, wie er Gott in seinem Glück gelobt hat, so möchte er ihn in seinem Unglück loben. „Der Herr hat mir alles gegeben und der Herr hat es mir wieder weggenommen. Gelobt sei der Name des Herrn!“ (Hiob 1,21b, NL).

Hiob sagt also: „Egal, wie es mir gerade geht, egal, was ich gerade durchmache – ich möchte Gott loben! Ich habe immer noch allen Grund dazu.“ Das ist doch richtig stark, oder?
Gott loben – egal, was gerade passiert ist. Das will ich auch. Dabei merke ich aber immer wieder, wie herausfordernd das ist. Können wir Gott loben, auch wenn wir erkältet sind? Auch wenn wir den Bus verpasst haben? Auch wenn wir durch eine Prüfung durchgefallen sind? Auch wenn wir auf unsere Bewerbungen nur Absagen bekommen?

Gott ist es wert, dass wir ihn loben. Einfach weil er so ist, wie er ist: Allmächtig, allwissend, geduldig, treu. Er liebt uns. Er will mit uns die Ewigkeit teilen. Eine Ewigkeit, die keine Schmerzen, Depressionen und Tränen kennt. Und das steht fest. Ganz egal, was mich heute runterziehen will. 
Wir wollen ihm vertrauen, dass er es immer gut mit uns meint und ihn von ganzem Herzen loben. Und ich glaube, dass so ein Lob Gott ganz besonders ehrt und uns wieder „nach oben“ ziehen kann.

Damit dich dieser Gedanke noch weiterhin begleitet, möchte ich dir einen Ohrwurm ins Ohr setzen. Das, was Hiob gesagt hat, singen wir nämlich in dem Lied „Blessed be your name“. Ich wünsche mir, dass diese Zeilen aus dem Lied dir im Kopf bleiben: „You give and take away. You give and take away. My heart will choose to say: Lord, blessed be Your name!“

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