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Mission

Islamist begegnet Jesus

Die DMG unterstützt über Partnerwerke und einheimische Kirchen mehrere Hilfsprojekte im Nahen Osten, durch die Menschen in Flüchtlingslagern Nahrung und in den Wintermonaten Öfen und Heizmaterial erhalten. Eines Tages verschärfte sich der Krieg wieder dermaßen, dass plötzlich zahllose Flüchtlinge über die Grenze geströmt kamen – so viele, dass in einem Hilfsprojekt die Nahrungsmittelpakte vorzeitig ausgingen.

Als der einheimische christliche Mitarbeiter das letzte Lebensmittelpaket weitergab, stand eine arme Frau ganz vorne in der Reihe. Sie fing an zu weinen, weil sie merkte, dass er keine Nahrung mehr für sie hatte. Verzweifelt bat sie den Mitarbeiter um eine Essensration für sich und ihre Kinder. Falls er ihr nichts gebe, müsse sie sich im Austausch gegen Geld und Nahrung Männern für Sex anbieten. Die junge Mutter war am Ende!

Traurig erklärte ihr der Mitarbeiter, dass er wirklich kein Lebensmittelpaket mehr habe – doch er wollte sie auch nicht einfach so wieder wegschicken. Er überlegte einen Moment. Dann bot er ihr an, im Namen von Jesus für sie zu beten. Er betete also mit der jungen Muslimin und bat Jesus um Essen für sie und ihre Kinder …

Direkt als sie das Gebet beendet hatten, klingelte sein Handy in der Jackentasche. Er zog es heraus. Ein Kollege erzählte dem verblüfften Mitarbeiter, dass sie überraschend noch 35 Lebensmittelportionen erhalten hatten. Staunend über Jesus beendete er das Telefonat, lächelte die Flüchtlingsfrau an und erzählte ihr, dass er jetzt doch Essen für sie und ihre Kinder habe.
Die syrische Mutter lobte Gott und war tief verwundert. Sie war tief bewegt von der Kraft eines Gebets zu Jesus. Von diesem Tag an konnte sie nicht mehr aufhören, allen davon zu erzählen, wie Jesus und der Mitarbeiter ihr geholfen hatten.

Der Mann dieser Frau war noch in Syrien und kämpfte dort mit einer islamistischen Gruppe. Eines Tages telefonierte er mit seiner Frau, die ihm freudestrahlend von der Hilfsbereitschaft des christlichen Mitarbeiters und der Kraft eines Gebets zu Jesus erzählte. Der Kämpfer war überrascht und wurde nachdenklich.

Ein paar Wochen später kam er ins Nachbarland und klopfte bei dem christlichen Mitarbeiter an die Tür. Der muslimische Kämpfer dankte dem Christen herzlich und sagte: „In Syrien habe ich gehört, wie sie für meine Frau gebetet, ihre Ehre verteidigt und sich freundlich um die Versorgung meiner Familie gekümmert haben. Da dachte ich, ich bin hier in Syrien und töte Menschen im Namen meiner Religion. Aber so eine Liebe, wie sie sie im Namen von Jesus gezeigt haben, kannte ich noch nicht.“

Er fuhr fort: „Die nächsten Tage konnte ich nicht schlafen, immer wieder habe ich von Jesus geträumt. Also habe ich die anderen Kämpfer verlassen, um zu Ihnen zu kommen – und den Mann kennenzulernen, der meine Familie so mit Liebe beschenkt hat. Ich will mehr von Jesus hören. Was meine Frau erlebt hat, wie Jesus Gebet erhört … Ist das immer so, wenn man zu Jesus betet?“

Inzwischen haben dieser Syrer und seine Frau sich für ein Leben als Christen entschieden und sie wachsen im Glauben. Der einheimische christliche Mitarbeiter hat ihnen geholfen, eine Hausgemeinde aufzubauen und zu lernen, mit anderen Menschen das Evangelium zu teilen! So handelt Jesus…

Dieser Beitrag wurde von der DMG zur Verfügung gestellt.

Foto: UN Women/flickr/ CC BY-NC-ND 4.0

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