In der Natur mit GottHerz für Gottes Herz

Mir fehlen die Worte

Mein Durchhaltevermögen

Mein lieber Vater. Ich warte gerade. Darauf, dass du mich befreist, mich herausrufst, mich erlöst, aus meiner ausweglosen Zeit. Die Zukunft ist mir in einigen Lebensbereichen sehr ungewiss. Schon so lange bete ich um neue Wege. Aber nichts passiert. Stattdessen habe ich den Eindruck, dass sich immer neue Hürden in den Weg stellen und meine Schritte, die sich nach Freiheit und Perspektive sehnen, die rennen und gestalten wollen, ausgebremst werden. Die Luft wird immer dünner und ich habe den Eindruck, dass mir auch das letzte bisschen Sauerstoff verwehrt wird. Gott? Warum? Warum muss ich Staub essen, anstatt frisches Wasser zu trinken? Warum muss ich warten, anstatt loszulegen? Gott, warum machst du Türen zu, anstatt sie für mich zu öffnen? Warum muss ich warten?

Ich bin der Meinung, du verlangst zu viel von mir. Ich denke, der Weg müsste leichter sein. Ich finde, ich habe jetzt lange genug gewartet. Doch ganz egal, wie angefochten und herausgefordert ich mich auch fühlen mag: Ich bleibe stets an deiner Seite. Genauso wie es auch schon Asaf in Psalm 73 getan hat. Niemals werde ich dich loslassen. Stattdessen deine Hand noch fester umklammern und mich noch fester an deine Seite drücken. Nur mit dir will ich sein und nur mit dir will ich gehen. Durch das dunkle Tal, durch die Tiefe. An deiner Seite werde ich warten auf andere Zeiten, auf bessere Zeiten, auf leichtere Zeiten. Und wie gut, dass ich nicht alleine warten muss. Du wartest mit mir. Bist dabei, während mein Vertrauen gedehnt und mein Herz geprägt wird. Mein Glaube geläutert und mein Sein gefestigt wird. Und genau dafür preise und ehre ich dich. Du gibst meinem Warten Sinn und Perspektive.

Amen

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