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Bibel Impuls

Gerichtssaal

Stell dir vor, du sitzt auf der Anklagebank. Alle im Gerichtssaal starren dich an, weil es klar ist, dass du schuldig bist. Du weißt selbst, dass du schuldig bist. Die Anklage ist absolut berechtigt.
Der Staatsanwalt beginnt zu sprechen. Er erklärt, was du getan hast. Er kennt das Gesetz in und auswendig und kann damit genau zeigen, dass du im Unrecht bist. Du bist schuldig. Und er lächelt schon triumphierend, denn er weiß, niemand kann ihm wiedersprechen.

Kennst du dieses Gefühl? Mir geht es ganz oft so. Ich habe etwas Böses getan. Gelästert, gelogen, oder einen richtig gemeinen Gedanken gehabt. Dann merke ich, wie sich diese Szene in mir abspielt: Wie mir der Feind so richtig unter die Nase reibt, wie schlecht und unbrauchbar ich bin. Dass ich im Unrecht bin und das auch immer so bleiben wird.

Nun stell dir aber vor, du sitzt auf der Anklagebank und neben dir erhebt sich dein Anwalt. Er redet nicht schön, was du getan hast, er entschuldigt es auch nicht mit irgendetwas. Er gibt dem Ankläger Recht. Du sinkst noch tiefer in dich zusammen…
Doch dann sagt dein Anwalt den entscheidenden Satz: Die Schuld meines Mandanten ist schon bezahlt. Die Anklage mag berechtigt sein, aber sie ist völlig haltlos, weil die Strafe schon abgesessen wurde.

Es gibt in der Bibel einen Vers, der mich total begeistert: In 1. Johannes 2,1.2 steht: Wir haben einen Anwalt bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Er, der nie Unrecht getan hat, ist zum Sühnopfer für unsere Sünden geworden und nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

Der Feind kann behaupten was er will, der Herr Jesus steht als Anwalt vor mir und sagt: Die Schuld ist schon beglichen. Wenn ich mich darauf verlasse, kann ich erhobenen Hauptes den Gerichtsaal verlassen, denn das Urteil ist schon gefällt: Freispruch!

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