Crowd & RübenNächstenliebe

Bibel Impuls

Zerstörerisches Feuer

Im heutigen Bibelimpuls geht es um Jakobus 3,1-12, ganz besonders um die Verse 5-12. Jakobus beschreibt die Auswirkungen, die die „Zunge“ auf deine Umgebung hat. Wie du lesen kannst, kommt sie nicht besonders gut weg. Sie wird von der „Hölle angezündet“, „beschmutzt“ den ganzen Menschen und macht ihm das „Leben zur Hölle“. Sie ist ein „rastloses Übel voll tödlichen Gifts“, das kein Mensch beherrschen kann.

Jakobus meinte hier vermutlich wirklich die Zunge als Organ. Ich denke aber, dass man das heute auch erweitern kann. Wer sich bspw. kaum traut etwas zu sagen, aber seinen ganzen Hass trollend in irgendwelchen Kommentarspalten oder bei Tellonym auf anderen Profilen ausgießt oder wer Social Media Kanäle zur Verbreitung von Fake News, Hass und Ausgrenzung nutzt, der ist hier meiner Meinung nach ebenfalls angesprochen.
Zusammengefasst: „Wir schädigen mit unserer Kommunikation und können uns davon nicht befreien!

Wir kontrollieren immer mehr, aber nicht uns selbst.“
Jakobus spricht hier nämlich einen Zustand an, der sich bis heute nicht verändert hat. Wir Menschen bauen einen 800 Meter hohen Turm und entschlüsseln unsere DNA, aber wir haben null Fortschritte in guter Kommunikation gemacht. Keiner kann sagen, das geschafft zu haben oder Kommunikation sogar für die Folgegeneration verbessern.

Egal wohin wir sehen, schädigende Kommunikation ist präsent. Bei Themen, zu denen es verschiedene Meinungen gibt, stehen sich online innerhalb von Sekunden Menschen gegenüber – oft auch beleidigend. Mesut Özils Statements vom Sonntag haben die Rassimus-Debatte neu befeuert und damit einen „Waldbrand“ angezündet, der ebenso schnell Hunderttausende Menschen ergriffen hat wie die Feuer auf Griechenland. Gott möchte uns aber nicht in diesem „Schlechte-Kommunikation-Status“ stehen lassen, sondern uns auch dabei zu neuen Menschen machen.

Tausend Jahre Menschheitsgeschichte konnten keine Veränderung bringen. Aber Gott kann es innerhalb kürzester Zeit!
Wir sind deshalb dazu berufen, mit unseren Worten weise umzugehen und Gutes hervorzubringen. Ich möchte Gott im Gebet sagen, dass er in meinen Charakter eine gute Art der Kommunikation einbrennt und so meine Zunge ein Lauffeuer von Güte, Gnade, Liebe und Barmherzigkeit anzündet.

27.07.2018

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