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Mission

Vertrauen nach der Flut

Belquis starrte auf das zerstörte Getreide auf ihrem Feld entlang des Flussbetts. Die Flut kam rasend schnell und war dann wieder verschwunden – und nahm ihre ganze Existenzgrundlage mit sich. Und ihre Mutter stand bereit mit den Worten „Ich hab‘s dir doch gesagt!

Ich hab dir doch gesagt, dass du diesem neuen Gott nicht folgen sollst. Darum ist dir das passiert. Wovon willst du jetzt deine drei Kinder ernähren? Du bist eine Kuna. Du musst an den Tänzen für die Geister teilnehmen, so wie wir Kuna es schon immer getan haben – oder es werden noch mehr schlimme Dinge passieren.“

Aber Belquis hatte beim Bibelunterricht zugehört und glaubte nun an den einen wahren Gott. Sie wusste, dass die Flut gekommen war, weil wir in einer unvollkommenen, sündhaften Welt leben – einer Welt, für die Christus gestorben war.

Und während diese alleinerziehende Mutter in Panama nicht sicher war, woher sie Essen für ihre Kinder bekommen sollte, wusste sie doch, dass sie ihrem allmächtigen Gott und Retter vertrauen konnte.

Belquis wurde nicht enttäuscht. Die gläubigen Kuna lernten aus der Apostelgeschichte, dass sie für die Versorgung der Witwen und Waisen verantwortlich waren. Sie lehnten Hilfe von außen ab und legten ihre eigenen bescheidenen Mittel zusammen, um die Bedürfnisse der Witwen zu erfüllen – egal, ob die Frauen Gläubige waren oder nicht.

Wo lässt Gott in deinem Leben Herausforderungen zu, durch die du im Vertrauen zu ihm weiter wachsen kannst?
In Jakobus 1,2-3 steht dazu:
Haltet es für lauter Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Prüfungen fallt, da ihr wisst, dass die Bewährung eures Glaubens Ausharren bewirkt.

Dieser Beitrag wurde von Ethnos360 (ehemals New Tribes Mission) zur Verfügung gestellt.

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