Knappe WohnungenUndankbarkeit

Bibel Impuls

Happy End

„Zu Gott, dem Höchsten schreie ich, zu Ihm, der alles für mich zu einem guten Ende führt.“ – Psalm 57, 3, HFA

David ist auf der Flucht vor Saul, als er dieses Gebet spricht. Gott hat ihn zum König über Israel bestimmt, aber anstatt den Thron besteigen zu können, muss er sich nun wie ein Verbrecher in einer Höhle vor Saul verstecken. Wenn man den ganzen Psalm liest, spürt man die Verzweiflung, die David in dieser Situation empfindet. Er ruft zu Gott um Hilfe, er fühlt sich gefangen, weiß nicht weiter.

Aber noch etwas anderes zeigen Davids Worte ganz deutlich: Er weiß, dass Gott derjenige ist, der ihn nicht nur befreien kann, sondern es auch tun wird. Er weiß, dass sein Herr „alles zu einem guten Ende führen wird“.
Ich finde das beeindruckend. Meine Gebete sind oft nur voller Angst und Sorgen und lassen nicht erahnen, dass ich Gott eigentlich vertrauen möchte.
In ausweglosen Situationen würde ich manchmal alles dafür geben, einfach nur einen Blick in Gottes Drehbuch für mein Leben zu werfen. Nur ganz kurz, um sicher zu gehen, dass auch alles wirklich gut ausgeht.

Aber auch wenn das nicht geht, darf ich wie David wissen, dass Gott ein „Happy End“ geplant hat. Vielleicht entspricht sein Weg nicht immer meiner Vorstellung, aber ich weiß, dass ich, im Vertrauen auf ihn, am Ende nicht enttäuscht sein werde.

Gott hat einen guten Plan, und es liegt nicht an mir, ihn zu erfüllen. Ich darf vertrauen und wissen, dass er alles zu einem guten Ende führen wird, egal wie ausweglos meine Situation auch scheinen mag.

21.09.2018

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