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Mission

Vertrauensschritte

Einblick in die ersten Wochen einer Missionsfamilie:
Vor drei Wochen sind wir als Familie mit unseren zwei Kindern in das Dorf der Kaje in Papua-Neuguinea gezogen, die uns voller Freude aufgenommen haben. In den kommenden Jahren wollen wir ihre Sprache und Kultur lernen, damit auch sie die Gute Nachricht von Jesus Christus hören und gerettet werden.

Grade jetzt bauen wir mit unseren neuen Freunden ein Holzhaus für uns. Nachdem wir letzten Freitag einige Bäume gefällt haben, müssen die Holzstämme jetzt zu Brettern zugeschnitten werden.
Früher als erwartet sind wir aber in der Regenzeit gelandet. Ausreichend Wasser haben wir also, aber damit gleichzeitig auch einige Herausforderungen. Meist regnet es am Nachmittag ganz schön heftig, was die Holzarbeiten beeinträchtigt. Die Dschungelpfade werden sehr matschig und rutschig. Wir erleben auf diesen Wegen sehr demütigende Erlebnisse, wenn wir uns mit den Kaje-Leuten vergleichen. Sie sind fit auf diesen Wegen zu gehen. Wir überhaupt nicht.

Kürzlich waren wir als Familie unterwegs zu einer Kaje-Siedlung. Zwischendurch mussten wir Baumstämme überqueren, die als Brücke dienen. Für uns ist es herausfordernd genug, wenn es trocken ist. Aber wenn es dann noch nass und glatt ist und unsere Schuhsohlen voller Matsch sind… dann schaffen wir es erst recht nur mit Hilfe der Kaje-Leute. Und dann kommt ein kleiner Junge, der in einer Hand ein Messer hält und in der anderen Hand unsere Hand. Und er stolziert total sicher über diesen Baumstamm und hilft uns somit beim Balancieren.

Ihr könnt gerne mit dafür beten, dass wir uns nicht zu schade dafür sind, uns zu blamieren und dass wir echt bereit sind, Hilfe von den Kaje-Leuten in Anspruch zu nehmen. Es ist eine großartige Möglichkeit ihnen zu zeigen, dass sie uns wichtig sind und dass wir ihnen vertrauen. Außerdem ist es auch gut für sie zu sehen, dass der „weiße Mann“ eben längst nicht alles weiß und kann!

Familie Christopher & Lilli Meyer

Hast du dir den Start in die Missionsarbeit so vorgestellt?

Dieser Beitrag wurde von Ethnos360 (ehemals New Tribes Mission) zur Verfügung gestellt.

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