STEPS-Konferenz 2019Lesen ist Leben

Mission

Er lebt!

Er lebt und erlebt! Wieder einmal hat Gott seine Liebe uns gezeigt.
Neun Tage lang war einer unserer Missionare im Dschungel verloren. Sein Name ist Vladimir. Seit über 30 Jahren lebt er dort zusammen mit den Deni, einer brasilianischen Volksgruppe.

An einem Morgen ging er mit seinen Freunden zum Jagen in den Dschungel und kehrte nicht mehr zurück. Die Suche nach ihm wurde sofort eingeleitet. Der Dschungel ist riesig. Bei der Suche nach Obst oder Wild bleibt man nicht auf Pfaden, so dass man sich leicht verirren kann. Vladimir war Gefahren wie Schlangen, Jaguare, Krankheiten, Infektionen und Hunger ausgesetzt. Dazu kam, dass er unter Unterzucker litt.
Geschwister rund um die Welt beteten für Vladimir, während Suchtrupps unterwegs waren. Aber auch nach mehreren Tagen Suche, gab es kein Lebenszeichen.

Während einer der Suchfahrten auf dem Fluss versagte der Motor des Bootes. In diesem Augenblick hörten sie jemanden schreien und sie fanden Vladimir. Wenn der Motor nicht zu diesem Zeitpunkt zum Erliegen gekommen wäre, hätten sie sein Rufen nie gehört! Sie brachten ihn zurück in sein Dorf, wo er medizinisch versorgt wurde. Er konnte alleine gehen, aber war ziemlich abgemagert. Einer seiner Freunde kochte ihm was zu essen, während andere ihm Dornen aus den Füßen zogen. Nach einem Bad und etwas Schlaf, konnte Vladimir ins Krankenhaus nach Manaus geflogen werden.

Wir danken dem Herrn, dass er sich in so erstaunlicher Weise um unsere Missionare kümmert. Vielen Dank für die vielen Helfer, Geber und Beter, die bereit sind, sich von Gott gebrauchen zu lassen.
Bitte bete für den Missionar Vladimir und die Volksgruppe Deni, dass diese Erfahrung ihren Glauben stärkt und sie mehr und mehr erkennen, dass wir mit Gott im Alltag rechnen dürfen.

Dieser Beitrag wurde von Ethnos360 zur Verfügung gestellt.

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