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Mission

Afar in Djibouti

Die Afar leben in der Tiefebene des Drei-LänderEcks von Djibouti, Eritrea und Äthiopien. Traditionen spielen bei ihnen eine wichtige Rolle. Sie begrüßen Fremde mit Kamelmilch in einer flachen Schale. Die Milch schmeckt recht gewöhnungsbedürftig, es wäre jedoch unhöflich, dieses Angebot auszuschlagen.

Hitze und Trockenheit prägen den Alltag der Menschen, die mit ihren Herden von einem Futterplatz zum nächsten ziehen. Ursprünglich waren die Afar unerbittliche Krieger, die als stolze Muslime jahrhundertelang ihr Land verteidigten. Aber seit Staatsgrenzen ihr Gebiet teilen und sie unter verschiedenen Kriegen zu leiden hatten, ist den rund 1,6 Millionen Afar von ihrer einstigen Größe wenig geblieben. Dürre und Wassernot treiben sie in die Slums der Städte. Hier leben diese ehemals stolzen Hirten und Krieger ohne politischen Einfluss und Selbstbestimmung als Minderheit unter anderen Volksgruppen.

Vor vielen Jahrzehnten kamen Christen zu den Afar und übersetzten die Bibel in ihre Sprache. Dennoch schien die Gute Nachricht sie nicht zu beeindrucken. In den letzten Jahren tut sich aber Erstaunliches! Viele Afar sind durch Träume und Visionen Jesus begegnet und folgen ihm nach. Noch hindern Clandenken und Stammeszugehörigkeit sie oft daran, untereinander Gemeinschaft zu suchen. Vertrauen muss wachsen und die Erkenntnis, dass in der Familie Gottes alle zusammengehören. Neuen Gläubigen droht Verfolgung durch Familie und Staat. Trotzdem geben sie mutig das Evangelium weiter. Wir beten…,

…, um Vertrauen und Offenheit unter den wenigen Gläubigen.
…, um Mut und Weisheit, ihren Landsleuten von Jesus zu erzählen.
…, um genügend Wasser und Futterplätze für jene Afar, die noch als traditionelle Hirten unterwegs sind.

Dieses Gebetsanliegen stammt von 30 Tage Gebet für die islamische Welt.

Foto: Andrea Moroni/flickr/CC BY-ND 4.0

04.06.2019

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