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Bibel Impuls

Was will Gott von uns?

Der Anfang von Jesaja 58 beschreibt ein verzweifeltes Volk Israel, das zu Gott schreit. Wissen will, warum er ihnen nicht hilft. Verständlich und keine schlechte Sache…oder doch?

Oft zeigen Gedanken wie „Gott, ich tue das alles für dich, warum hilfst du mir nicht?“ die Motive unseres Herzens. Wir fangen an, Dinge nicht mehr für Gott zu tun, sondern für uns. In Vers 2 sagt Gott: „Sie befragen mich täglich und wollen meine Wege kennenlernen. Man könnte es beinahe für ein gerechtes Volk halten, das die Wege seines Gottes nicht verlässt. Sie bitten mich um Entscheidungen im Rechtsstreit und wünschen sich, dass Gott sich naht.“ (Jesaja 58,2; NL).
Anscheinend tun die Israeliten etwas Gutes. Genauso wie es ehrenwert ist, im Kindergottesdienst mitzuhelfen, den Zehnten zu geben, zu spenden, oder freundlich zu Menschen zu sein, die nicht freundlich zu dir sind.
Manchmal aber schleicht sich eine falsche Herzenshaltung ein und wir fangen an, eine Gegenleistung von Gott zu erwarten. Belohnung für das Gute. Belohnung für die Mühe.

Gott antwortet in Vers 3ff, warum er Israel nicht geholfen hat: „Begreift doch: Während ihr fastet, geht ihr euren Geschäften nach und übt Druck auf alle eure Arbeiter aus. Während ihr fastet, zankt und streitet ihr und schlagt mit gottloser Faust zu. Ihr fastet zurzeit nicht so, dass ihr eurer Stimme damit im Himmel Gehör verschaffen könntet.“ Die Israeliten fasteten, aber nur äußerlich. Ihr Herz war nicht dabei.
Wenn wir falsche Motive bemerken, sollte uns das nicht davon abhalten, gute Dinge zu tun. Wir können jederzeit unsere Frustration bei unserem Vater abgeben und ihn bitten, unsere Herzenshaltung zu verändern.

Wir können gemeinsam andere lieben und segnen, nicht weil wir uns was bei Gott verdienen möchten, sondern weil wir das Herz Gottes einer verlorenen und zerbrochenen Welt zeigen wollen.

Also, was will Gott von mir? Mein ganzes Herz.

13.12.2019

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