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Darf man das?

Ganz ehrlich … wie geht es dir?

Vielleicht denkst du jetzt: Nicht so gut. Es ist anstrengend, die ganze Zeit zu Hause bei deiner Familie festzustecken. Du vermisst deine Freunde. Dein Papa muss vielleicht in Kurzarbeit. Du solltest eigentlich dein Abi schreiben, und jetzt weiß plötzlich keiner mehr, wie das gehen soll. Deine Zukunftspläne sind futsch.
Deswegen: Wie geht es dir? Das interessiert uns wirklich. Und wenn du möchtest, kannst du uns per WhatsApp davon erzählen. Wir beten gerne für dich. Unsere STEPS-Nummer ist 0176 44424561.

Darf ich noch eine zweite Frage stellen? Wie geht es dir in dieser Zeit… mit Gott? Wie sieht deine Beziehung zu ihm aus, jetzt, wo dein Leben sich plötzlich auf wackeligen Beinen befindet? Vielleicht bist du so wie ich und viele andere Leute auch. Wenn‘s nicht rund läuft, dann reagieren wir empört: Echt jetzt, Gott? Was soll das denn bitte? Warum so ein Virus? Warum passiert das gerade jetzt – gerade mir?

Hm. Ist das eigentlich ok? Dürfen wir so mit Gott reden?
In der Bibel gibt es verschiedene Personen, die echt richtig viel Mist erlebt haben. Einer, den es mit am härtesten getroffen hat, ist Jeremia. Er hat sogar ein ganzes Buch geschrieben, das Klagelieder heißt und er wird oft als ‚weinender Prophet‘ bezeichnet. Als dieser Jeremia einmal völlig am Boden ist, sagt er einen genialen Satz: „Herr, du würdest immer recht behalten, wenn ich mit dir streiten wollte. Trotzdem will ich einige Rechtsfragen mit dir bereden.“ (NLB, Jeremia 12,1a).

Und dann legt er los. Jeremia stellt seine Warum-Fragen. Ganz direkt. Und das will ich von ihm lernen. Ich will Gott ehrlich sagen, wie es mir geht, und ihm meine Fragen und meine Verzweiflung bringen. Ja, das ist ok!
Aber ich will mir von Jeremia auch abschauen, mit welcher Einstellung er zu Gott kommt. Jeremia bringt das Fazit quasi direkt am Anfang. Er sagt: Gott, letztlich bist du Gott. Du bist viel größer als ich. Und du machst alles richtig. Und dann kommt erst das ‚Trotzdem‘.

Ich finde das total schön. Schön, wie Jeremia Gott vertraut. Und schön, dass er seine Fragen und Empörung zu Gott bringt, weil er weiß: Auch Gott interessiert sich wirklich dafür, wie es mir geht.

17.04.2020

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