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"Amen machen"

Meine 2-jährige Tochter ist im Moment im totalen Prayer-Mode. Ob beim Spielen, beim Essen oder im Bett. Ständig höre ich „Papa, Amen machen!“ Das geht mir ehrlich gesagt ganz schön auf die Nerven, vor allem, wenn sie eigentlich schon schlafen soll und dann zum 5. Mal ruft, dass Mama oder Papa „Amen machen“ soll.

Aber hey, sie erinnert mich damit auch immer daran, wozu uns die Bibel auffordert. In 1. Thessalonicher 5,17 steht „Betet ohne Unterlass!“ (LUT2017) oder „Hört niemals auf zu beten!“ (NEÜ). Wie soll das denn klappen? Ich kann doch nicht 24/7 beten. Dann hätte ich nicht mehr viel von meinem normalen Leben.
Auf der anderen Seite muss ich gestehen, dass es oft genug Zeiten gibt, in denen ich außer vor den Mahlzeiten oder dem Schlafen gar nicht ans Gebet denke. Und gerade das führt mir hier meine Tochter vor Augen. Ich darf und soll zu allen (Un-)Zeiten im Gebet zu Gott kommen. Auch wenn mir vielleicht nicht gerade danach ist, weil eben nicht alles nice und perfekt läuft.

Dazu fordert uns auch der nächste Vers auf: „Dankt Gott in jeder Lage! Das ist es, was er von euch will und was er euch durch Jesus Christus möglich gemacht hat“ (1. Thessalonicher 5,18; NEÜ). Es ist bestimmt nicht einfach, Gott zu danken, wenn schon wieder eine 5 in Mathe kommt, wenn du die nächste Absage auf eine Bewerbung erhältst oder wenn du als einziger nicht zur Party eingeladen wurdest. Wenn eine nach der anderen Enttäuschung und Niederlage auf einen einprasselt.
Aber Jesus macht es möglich! Er hilft dir, dein Mindset auf „Dankbarkeit“ auszurichten. Dich neu zu fokussieren.

Dann ist „Beten ohne Unterlass“ keine mühevolle Aufgabe, die ich mir vornehmen muss, sondern mein Lebensstil, den auch andere wahrnehmen. Mein Papa im Himmel reagiert garantiert nicht genervt auf meine Gebete. Er freut sich über jedes und möchte immer mit uns reden.

26.06.2020

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