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Gottes "Nein" oder "Ja"?

Ich sitze jetzt seit zwei Tagen ohne Unterbrechung zuhause und warte auf meine Corona-Testergebnisse. Vermutlich habe ich mir nur eine leichte Erkältung eingefangen, aber hustend auf Veranstaltungen zu gehen oder unter Leuten zu sein kommt aktuell nicht so gut an. Also wollte ich Gewissheit haben und hab den Test gemacht.

Jetzt sitze ich zuhause und warte. Möglichst kein Menschenkontakt, den Raum nicht verlassen, gut durchlüften. Könnte grad irgendwie angenehmer sein – grad auch, weil das Wetter doch eigentlich ganz gut ist. Also beschäftige ich mich neben dem Homeoffice viel mit Lesen, Musik machen, YouTube, Jugendkultur und höre auch Predigten. Ein Zitat aus einer Predigt von Christopher Yuan hat mich nachdenklich gemacht. Er sagt: „Du kannst nicht dein Leben auf „Gottes Nein“ aufbauen. Damit meint er, dass wir kein Leben, wie Gott es sich gedacht hat, leben können, wenn wir nur versuchen, Sünde zu vermeiden. Danach fragt er noch: „Was ist Gottes „Ja“?
Und wie zeigt sich das bei mir, Siggi, im Leben?

Ich hab gemerkt, dass ich relativ einfach gewisse Dinge vermeiden kann, wenn ich einige Tage nur zuhause hocke. Neid, Unreinheit, Habsucht, Gier, Hass, Streit, Saufen, Lästern oder Stehlen. Trotzdem hab ich mich ziemlich leer gefühlt. Weil ich auch vieles nicht getan habe, was ich hätte tun können und mir in der jetzigen Situation sicher weitergeholfen hätten: Liebe weitergeben, bspw. durch einige aufmerksame Nachrichten, Gott Danke sagen und zu ihm beten (jetzt wäre ja mal wirklich Zeit dafür), Menschen helfen (auf digitalem Weg), etc.

Ich merke, dass das bei mir im Leben Muster sind. Auf manche Dinge zu verzichten fällt mir leicht: Andauernd leckeres Essen, Alkohol, Genussmittel, Streit, Lästern, Gier, uvm. Aber ebenfalls nicht leicht fällt es mir, die „positiven Gebote“ aus dem Neuen Testament von Jesus durch meinen Charakter scheinen zu lassen: Anteilnahme, Nächstenliebe, Gebet, Gastfreundschaft, Kommunikation durch gute Worte, weise Ratschläge, ernsthafte Ermahnung oder passende Ermutigung.

Wie geht’s dir damit? Findest du es eher einfach, „Gottes Nein“ zu beachten oder „Gottes Ja“ zu tun?

10.09.2020

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