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Bestellt bei McDonald's

Bestellt bei McDonald’s.“ Vor etwas mehr als einer Woche war der Social-Media-Beitrag mit dieser Überschrift einer der weltweit meistgelikten und -geteilten Posts gewesen. Aber warum? Um das herauszufinden musste man nur sehen, von wem der Beitrag erstellt wurde. Der Beitrag kam nämlich von BurgerKing UK. Zu wild, weil direkter Konkurrent von McDonald’s und weil sie Mecces auch schon mehrmals in ihrer eigenen Werbung angefeindet haben.
Mit der Caption „Wir wissen, wir hätten auch nie gedacht, dass wir das einmal sagen würden“ war das aber letzte Woche ein Zeichen der Wertschätzung. Sie stellten dann noch einen Text dazu, der erklärte, dass gerade tausende Beschäftige in der Gastronomie (in Deutschland gibt es in der Branche 1,5 Mio. Beschäftigte) die Unterstützung von jedem einzelnen Restaurantbesucher brauchen.

Interessanterweise haben auch viele Christen genau diese Aktion echt gefeiert und ich hab es mehrfach in meinen App-Feeds wiedergefunden. Ich habe länger drüber nachgedacht. Und natürlich auch darüber, wie wir uns als „christliche Konkurrenz“ gegenseitig positionieren, gerade in der westlichen Welt.
Bei dem Beitrag von Burger King fiel mir auf, dass er sich auf das Wesentliche beschränkt, wozu ein Restaurant da ist: Der Kunde soll essen, das Unternehmen etwas verdienen und der Mitarbeiter seinen Lohn bekommen. Also: Druck bringt in der Krise selbst die Konkurrenz dazu, aneinander zu denken und sich gegenseitig anzufeuern.
Wie sieht es in Gottes Gemeinde aus? Wegen Corona stehen aktuell die Zeichen bei vielen leider eher auf Trennung statt auf Motivation und einander anfeuern, oder? Du kannst das einfach an deiner eigenen Jugendgruppe prüfen: Seid ihr mehr Leute, die jetzt im Gebet auf Zoom oder in ganz kleinen Mentoringgruppen zusammenstehen und Bock haben sich wirklich zu treffen oder weniger?

Landauf, landab hören wir im STEPS-Team immer wieder davon, dass Gemeinden sich manchmal gar nicht mehr treffen und das geistliche Leben nach und nach wegbricht. Und dass Leute einfach auch kaum noch Kontakt zu ihrer Kirche oder Gemeinde haben. Abgesehen davon, dass die Allianz zu anderen Gemeinden, die vielleicht nicht grade „euren Stil fahren“ auch nicht gerade boomt.

Korrigier mich, wenn ich falsch liege, aber ich wurde bei dem Gedanken traurig über das Vorbild der Gemeinde. Schlag deine Bibel auf, bspw. in Römer 12,9ff. Wir haben als Gemeinde alles, was wir brauchen um eine „Burger-King-Aktion“ zu fahren. Die besten Anweisungen und den besten Chef.
Wie wäre es, wenn wir uns als Christen auch so verhalten würden?

Mach es praktisch:
1. Frag eine Person, die die letzten Monate „vom Radar verschwunden ist“, wie es ihr geht.
2. Ermutige deine Gemeindeleitung, als Christen an deinem Ort zusammenzustehen.
3. Unterstütze jemanden, der in der Gastronomie arbeitet mit einem Besuch.

11.11.2020

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