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Zufrieden an Black Friday

Heute ist Black Friday. Noch vor 15 Jahren im deutschsprachigen Raum total unbekannt. Letztes Jahr dagegen hat das Wochenende rund um den Black Friday allein in Deutschland schon über 3 Milliarden Euro Umsatz eingebracht.
Trotz Save the Planet, wachsender Konsumkritik und steigendem Umweltbewusstsein stiegen auch die Umsätze die letzten Jahre unaufhörlich. Ziemlich verrückt, oder? Jeder möchte weniger ausgeben und dennoch kauft man so viel Zeug, das man überhaupt nicht braucht.
Die Gewinne der Unternehmen steigen also weiter. Vor drei Tagen knackten die Unternehmen des Dow Jones an der amerikanischen Wall Street zum ersten Mal 30.000 Punkte. Ein Datenanalyst aus den USA setzte diese Kursverlauf neben eine andere Google-Suchstatistik: „Lebensmitteltafel in meiner Nähe.“* Der Verlauf der beiden Graphen sah erstaunlicherweise sehr ähnlich aus. Das muss nichts bedeuten. Aber es war im Kontrast einfach krass: Je höher der wichtigste Börsenindex kletterte, desto mehr Menschen litten zeitgleich auch an Hunger. Und tatsächlich sagen aktuell fast 1/6 der Haushalte mit Kindern in den USA, dass sie nicht genug zu essen haben.
Das macht mich nachdenklich und ich will meinen Konsum wirklich überdenken. Wen kann ich unterstützen und wem kann ich was abgeben, statt das Handy zu ersetzen, das eigentlich noch gut ist? Was kann ich gebraucht kaufen? Wie kann ich lernen was zur reparieren, und Dinge nicht wegzuschmeißen?

Ich glaub generell sind wir als Christen an Black Friday kritischer geworden. Aber Corona hilft uns zum ersten Mal ernsthaft auch unseren Konsum zu überdenken. Vielleicht noch ganz anders wie letztes Jahr. Ich habe mir Anfang des Jahres schon vorgenommen, das was ich übrig habe, für andere Menschen einzusetzen! Menschen zu supporten, Künstler zu unterstützen, die aktuell kaum was verdienen können oder einfach ins Reich Gottes zu investieren.
Um so einen Lifestyle einzuüben hilft mir 1. Timotheus 6,7-8: „Was haben wir denn in die Welt mitgebracht? Nichts! Und wir werden auch nichts mitnehmen können, wenn wir sie verlassen. Wenn wir also Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen.“
Hilft mir so krass zufrieden zu sein! Und ich will dich dazu auch an diesem Tag ermutigen!

*Quelle: https://twitter.com/_cingraham/status/1331335826655956992

27.11.2020

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