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Woher unsere Kraft kommt

Am Muttertag habe ich am Nachmittag nach einem kleinen Power-Nap nochmal eine kleine Fahrradtour gemacht. Ich war deshalb auch noch leicht dizzy, während ich mich fertig machte. Ich füllte mir eine große Trinkflasche auf, und vergaß sie dann doch mitzunehmen.🙈Aber der Teil meines Hirns, der für „Wasserflasche in den Rucksack packen“ zuständig war, funktionierte trotzdem. Ich hatte die Wasserflasche also in Wahrheit eingepackt, konnte mich aber nur nicht mehr dran erinnern.🙈 Klingt jetzt irgendwie für dich vielleicht etwas wahnsinnig, war aber echt so. 🤷‍♀️
Ich ging also zum Fahrrad und war froh, dass ich meine kleine, noch relativ volle Wasserflasche, dann dort sah: „Die wird schon reichen“, dachte ich mir. „Die große Flasche jetzt nochmal von oben zu holen? Gar kein Bock.“

Also fuhr ich los. Und hatte schon die Hälfte der kleinen Flasche nach 15 Minuten getrunken.👀 Und dann merkte ich, dass es doch viel wärmer war als ich dachte. Schon nach nicht mal 10 Kilometern merkte ich, dass mein Durst immer noch voll da war, das Wasser aber nicht mehr. Und das Problem war: Ich war bislang fast nur gradeaus gefahren. Die Steigungen kamen erst noch.
Anstieg 1 nannte ich „mehr Durst“.
Anstieg 2 hieß dann „noch mehr Durst“.
„Ein Königreich für ein Wasser.“
„Warum gab’s hier eigentlich keinen Kiosk im Wald?“🙄🍧

Und dann… 💭🤔
setzte bei mir das Denken wieder ein. Mir wurde bewusst, dass das, was ich mir so sehr ersehnte, schon in meinem Rucksack war! Es war eine der irrsten Erfahrungen, die ich dieses Jahr gemacht habe: Während ich überzeugt war, dass ich kein Wasser mehr bei mir hatte, hatte ich aber ne Flasche mit 900 ml im Rucksack.

Und genau in dem Moment kam mir der Gedanke, dass ich im Glauben genauso unterwegs bin. Ich frage mich dann, woher ich die Kraft nehmen soll, wie ich antworten soll, wer mir helfen und beistehen wird, während ich schon komplett ausgerüstet bin durch die starke Identität, die Gott mir geschenkt hat. Petrus drückt das in einem Brief so aus: „In seiner göttlichen Macht hat er uns alles geschenkt, was wir zu einem Leben in liebevoller Ehrfurcht vor Gott brauchen“ (2. Petrus 1,3). Ich habe also alles „für den nächsten Kilometer Alltag“! Du und ich, wir sind von Gott selbst ausgerüstet. Wir haben schon alles von Gott als Geschenk erhalten, damit wir in Ehrfurcht vor ihm leben können. Leider ist mir das so oft nicht bewusst.

Denk einfach durch so einen Artikel mit mir an die Dinge, die er uns mitgegeben hat. Lass uns einfach weniger drauf verlassen, was wir können und worin wir unsere Grenzen haben. Ich wünsche dir, dass du dich häufiger dran erinnern kannst, was Gott dir mitgegeben, verheißen und zugesichert hat.

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