Tod, der Leben bringt?Zweifel

Mission

Strahlende Augen

Schon vor vielen Jahren hat Gott es uns als Ehepaar aufs Herz gelegt, aktiv daran mitzuarbeiten, dass unerreichte Volksgruppen mit dem Evangelium erreicht werden. Durch unsere unterstützende Arbeit auf der Basis Station Lapilo in Papua-Neuguinea waren wir schon mal einen Schritt näher am Herzen dieses Auftrages. Als Familie hatten wir aber auch den Wunsch, eine entlegene Volkgruppe zu besuchen.

Ein Erlebnis, das mich bis heute berührt, ist die zweimalige Begegnungen mit Pita. Dieser Mann gehört zu der Volksgruppe der Wusuraambya, die in den Bergen von Papua-Neuguinea leben. Bei der ersten Begegnung sagte mir Pita, wie dankbar er ist, dass Gott die Missionare Andrew und Cathy vor vielen Jahren zu seinem Dorf geschickt hat, um ihnen die Wahrheit, Gottes Wort, in seiner Sprache weiterzugeben.

Er verstand die Wahrheiten der Bibel und während er aus seinem Leben erzählte, sprudelten Bibelverse aus ihm heraus, in denen er Leben und festen Halt in Gott gefunden hatte. Meine Familie hatte bei diesem Besuch viel Kontakt mit den Einheimischen und konnten zudem in den Missionsalltag von Andrew und Cathy eintauchen. Was uns echt beeindruckt hat ist, dass die Sprache von Wusuraambya grammatisch zu einer der schwersten der Welt gehört. Das ist echt herausfordernd und somit bekamen wir einen großen Respekt vor Andrew und Cathy, die neben der beeindruckenden Treue in dieser Arbeit immer noch eine große Liebe für die Menschen ausstrahlen. Am letzten Tag vor Abflug war ich gerade dabei, in einem kleinen Schuppen Möbel für die Schule vor Ort zu bauen, als Pita nochmal vorbeikam. Er begann erneut zu erzählen, was sein Leben jetzt erfüllt. Er sagte mir, dass er ein schlechter Mensch war, aber Gott durch Jesus alles bezahlt hat. Ihm wurde alles vergeben und seine Seele ist jetzt in Gottes Hand. „Meinem Körper können sie schaden oder mich töten, aber meine Seele hält Gott“, sagte er mir mit überzeugten und strahlenden Augen. Ich werde diesen Herzensausdruck nicht vergessen. Obwohl Pita kein einfaches Leben hat, war keine Angst in seinen Augen zu finden, nur Freude. Seine Story hat mich ermutigt und auch herausgefordert. Nach einer Woche flogen wir dankbar und ermutigt wieder zurück, in dem Bewusstsein, Gottes Wirken und Handeln in Menschen erlebt zu haben, die wir eines Tages vor dem Thron Gottes wiedersehen dürfen.

Dieser Beitrag wurde von Ethnos360zur Verfügung gestellt.

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