AuferstehungOster in deinen Worten

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Dafür sind wir nicht gemacht

Hochmotiviert hab ich jetzt vor einigen Tagen wieder angefangen, Fahrrad zu fahren. Macht Bock, man bewegt sich regelmäßig und lernt dazu auch noch die Gegend besser kennen!
Leider gab es da bei der letzten Tour nach 10 Kilometern ein klitzekleines Problem (siehe Bild).🤭Upsi! Ich war mit meinem Bruder auf einem Waldweg mit leichtem Anstieg unterwegs. Plötzlich schob der Schlauch den Reifen irgendwie von der Felge. Ätzend. Sah bisschen aus wie ne Baby-Anakonda, die bisschen unter die Räder gekommen ist. 🙈
Wir haben einmal, zweimal, dreimal versucht zu reparieren und es dann aufgegeben. Äußerlich war nichts kaputt, aber das Problem kam dann doch immer nach ein paar Metern Fahrt. Was tun? Mein Bruder fuhr allein zurück und wollte mich im nächsten Ort mit dem Auto abholen kommen. Für mich war der schöne Tag und die Tour gelaufen. Und damit auch der Nachmittag. Grummelnd musste ich schieben. Beste Mountainbikestrecke! Bergab! Bei trockener Strecke und Sonnenschein! Dabei fiel mir die ganze Zeit dieser Satz ein: „Dafür bin ich als Radfahrer nicht gemacht.“

Obwohl es bergab geht, nicht auf einem Sattel zu sitzen – dafür sind wir nicht gemacht.
Bergab neben dem Fahrrad gehen – dafür sind wir nicht gemacht.
Mit Fahrrad deshalb langsamer vorwärtszukommen als normale Spaziergänger – dafür sind wir nicht gemacht.
Sich die Pedale ins Schienbein zu rammen, während man neben dem Fahrrad geht – dafür sind wir nicht gemacht. Vermutlich kannst du die Liste noch ergänzen.✌

Das Potenzial, was ich mit dem Rad eigentlich habe, nicht auszuschöpfen, erinnerte mich auf jeden Fall an mein geistliches Leben. Ich trage die Waffenrüstung Gottes nicht so aktiv (Epheser 6,10-18). Ich tue mich schwer, das volle Leben zu leben, das Jesus anbietet. Ich tue mich schwer mit Vertrauen. Es ist schwer anzuerkennen, dass die Kraft in uns lebt, die Jesus auferweckt hat. Ich lebe nicht im Bewusstsein und der Erwartung, dass unser Gott zu jeder Zeit durch seinen Geist eingreifen kann. Bei allen diesen Dingen lebe ich einDafür bin ich nicht gemacht“-Christsein. Allerdings freiwillig. Ich nutze das nicht, was Gott mir anvertraut hat. Geht es dir auch so?

Ich möchte dich einladen, heute mal zu überlegen, wo du schon überall darauf trainiert bist neben deinem kraftvollen, einzigartigen, lebensverändernden Gott zu laufen und nicht „in ihm oder durch ihn“. Sprich und bete mit einer Person darüber und entdecke neu den Lifestyle, zu dem Gott dich berufen hat.

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