Gottes SchmerzGott & Leid

Bibel Impuls

Ein Herz voll Jesus

In den letzten zwei Tagen sind mir zur Challenge vom Montag (Flashback 2016) immer wieder Bibelstellen eingefallen, wo es um meine Worte ging. Und ich denke nicht, dass das Zufall war.

Konkret war das dieser krasse Satz von Jesus: „Ihr Giftschlangenbrut! Wie könnt ihr Gutes reden, wenn ihr böse seid? Denn aus dem Mund kommt das, was das Herz erfüllt“ (Matthäus 12,34).

Jesus spricht hier davon, dass das, was mir wirklich ernsthaft wichtig ist, über meinen Mund deutlich wird. Meine Sprache verrät das also immer automatisch. Du erkennst also auch, was anderen (vielleicht deinem zukünftigen Partner), auf dem Herzen liegt, wenn du hörst, worüber sie sprechen.
Und wo kann ich das rausfinden? Natürlich wird mein Herzensthema sehr wahrscheinlich nicht in einem zugeteilten Referat in der Schule vorkommen. Aber vielleicht eben auch nicht in einem Gottesdienst, der aus Gewohnheit besucht wird. Deshalb sollte ich mir selbst dort zuhören, wo ich am natürlichsten „ich selbst“ sein kann. Das mag für viele beim Partner sein, aber bei manchen auch bei der Clique (nennen wir sie meine Kumpels bzw. meine Mädels. ). Ich kann mich hier so geben wie ich bin, weil mich garantiert jeder annimmt. Oder denken wir an einen Ort? Vielleicht die Dusche oder im Auto (alleine unterwegs). Hier kann ich authentisch und ich selbst sein, ohne etwas schauspielern zu müssen. Welche Lieder singe ich bspw. dort, wo ich wirklich frei bin?

Ich habe gemerkt, dass das bei mir nicht gute Worte oder Lieder über Gott waren. Ich kann zwar im STEPS-Rahmen, im Gottesdienst, in Gebeten oder im Gespräch über Gott definitiv ein gutes Wort weitergeben. Aber in einem anderen Rahmen kann ich das nur sehr schwer, bspw. beim Außerhalb-der-Gemeinde-Abhängen, Arbeiten, PC-Zocken, Shoppen, im Verein. Ich merke, dass ich nicht authentisch lebe. Denn meine Worte sind im frommen Rahmen, wo Gott hingehört, voll von Jesus. Im Rahmen, wo Gott nicht „hingehört“, lasse ich mich eigentlich meistens gehen. Ich unterlass zwar mittlerweile schon so einige Bemerkungen, aber voller guter Worte bin ich nicht. Und mein Glaube ist selten Thema.

Gott zeigt mir durch die Bibel, dass ich nicht authentisch bin. Deshalb wünsche ich mir Veränderung – auch im Jahr, das bald kommt. Ich wünsche mir, dass mein Glaube zu meinem wirklichen Herzensthema wird, sodass mein Mund das sagt, was mein Herz so sehr erfüllt. Immer.

29.12.2016

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