Indien - Zweite ChanceDas offene Versprechen

Bibel Impuls

Nicht nur ein Augenblick

Zur Ruhe kommen. Zurücklehnen und die Muskeln entspannen. Jeder von uns braucht Pausen – klar, sonst würden wir irgendwann zusammenklappen wie ein Kartenhaus. Vielleicht ist dieser Moment (genau jetzt!) so eine Pause für dich. Dein Körper kann entspannen, während du dir zwei Minuten für diesen STEPS-Artikel nimmst. Aber wusstest du, dass du Muskeln hast, die trotzdem weiterarbeiten? Gerade jetzt, während du diesen Text liest? Deine äußeren Augenmuskeln sind die aktivsten des Körpers: Ständig macht unser Blick kleine Sprünge. Hierhin. Dorthin. Mehrmals pro Sekunde. Jeder Augenblick ist Aktion. Unser Blick grast die Umgebung ab – nonstop. Versuch mal, deine Augen ganz ruhig zu halten! Gar nicht so leicht, oder?

Die Bibel spricht an manchen Stellen von „inneren Augen“. Wir richten in Gedanken unseren „Blick“ hierhin und dorthin. Und manchmal habe ich den Eindruck, dass meine „inneren Augen“ noch rastloser sind als meine zwei Linsen im Kopf: Ich möchte mich auf einen Gedanken einlassen und schon hüpft mein Blick weiter. Ich lasse mich ablenken von tausenden Dingen.

Dem König David ging es sicher ähnlich. Und er nimmt sich vor, seine inneren Augen, seine Gedanken, auf Gott ruhen zu lassen. Nicht nur eine Sekunde. Nicht zwei. Sondern: Bis er Gottes Gnade erlebt. „Ich richte meinen Blick hinauf zu dir, zum Himmel hoch, wo du thronst. (…) So richten sich unsere Augen auf Jahwe, unseren Gott, bis er uns seine Gnade zeigt.“ (NeÜ, Psalm 123,1-2). Mit diesem Vers möchte ich dich ermutigen, immer wieder vor Gott zur Ruhe zu kommen. An ihn zu denken und mit ihm zu reden. In seine Augen zu blicken. Nicht nur einen flüchtigen Augenblick. Sondern: Bis seine Gnade und sein Friede dich berührt.

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