WDL-MusicalsZeit mit Gott

Mit Verletzungen umgehen

Themenimpuls

„Ich bin ja so verletzt.“ Kennst du solche Momente, in denen du dich so fühlst? Kennst du dieses eine Wort, das ins Herz sticht? Das Glück des schönen Tages ist gefährdet. Ein Moment hat das Potenzial, uns die Freude zu rauben. So schnell fühlt man sich verletzt – und wenn man nicht aufpasst? Dann steckt man schnell im Treibsand aus negativen Gedanken und Gefühlen gegenüber dieser einen Person. Warum ist sie denn auch immer so? Warum muss sie mich immer wieder verletzen? Vielleicht steigt sogar Wut in dir auf. Der Tag wird unheimlich schwer. Oh Mann, schade für die Menschen, die einen an diesem Tag aushalten müssen. Und ja – auch schade für uns selbst. 

Aber was kann man da schon machen? Ist es in solchen Momenten überhaupt möglich einfach unbeeindruckt weiterzugehen? Ja, ich denke schon.

Ich bin davon überzeugt, dass der Teufel gerade diese kleinen manchmal sehr unbedeutenden Momente nutzt, um uns runterzuziehen. Doch das muss nicht sein! In Jesus Christus haben wir die Kraft, uns gegen unseren negativen Gedankentunnel zu entscheiden. Dabei ist es so wichtig, dass wir hellwach sind und eben solche Anfechtungen auch schnell erkennen – schließlich geht es dabei oft um entscheidende Sekunden, wie wir mit dem einzelnen Gedanken umgehen.

Ich möchte dich ermutigen, ihn schnell zu packen und ihn direkt vor die Füße Jesus zu legen: „Hier Jesus, hier hast du diesen Gedanken oder dieses Gefühl. Du hast es gerade selbst mitbekommen und irgendwie fühle ich mich verletzt. Aber ich will mich nicht mehr länger mit diesen Gedanken beschäftigen. Ich vergebe der Person, die vielleicht gar nicht weiß, dass sie mich verletzt hat – und lasse diesen Gedanken los. Ich will einfach weitergehen, mit dir an meiner Seite.“

Mit dieser Reaktion nutzen wir die Waffenrüstung, die Jesus uns zur Verfügung gestellt hat. In Epheser 6,16 steht: „Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt“ [SCH2000]. Und genau das tun wir, wenn wir im Glauben negativen Gefühlen und Gedanken standhalten, diese Jesus abgeben und weitergehen. Schritt für Schritt weitergehen – mit einem festen Blick auf Jesus.

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