ÄgyptenAusrichten auf Ostern

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Himmel küsst Erde

Snowcamp, 70 Leute, eine Woche Boarden, Kaiserwetter, guter Schnee, gutes Essen, gute Gemeinschaft. Einfach eine super Zeit!
Doch kann man nicht sagen, dass alles gut gelaufen ist. Mitte der Woche war ich mit einer Gruppe Boardern unterwegs, als plötzlich einer der Leiter des Camps aufschrie und sich sein Handgelenk hielt – gebrochen! Ein Teil unserer Crew informierte die anderen und fuhr weiter zum Treffpunkt, ich versuchte mit dem Verletzten ins Krankenhaus zu kommen. Dies gestaltete sich allerdings sehr viel schwieriger als gedacht. Die Bergrettung war nicht nötig, die Gondel ins Tal kam sofort. Die Fahrt allerdings war nicht angenehm. Unten im Dorf gab es einen Arzt, aber kurz vor Feierabend auch keine Option. Unser Springer vom Camp war woanders unterwegs – also ab in den Zug in die nächst größere Stadt. Als wir hörten, dass dies knapp zwei Stunden dauern würde, wurden wir unruhig. Es lief doch alles so gut? Warum jetzt diese besch****** Situation?
Und in diesem Moment erlebten wir, wie Gott eingriff – zumindest haben wir es so gedeutet.
Eine Frau, die unsere Gespräche in der Gondel mit angehört hatte, bot an, uns ins nächste Spital zu fahren. Wir sparten dadurch mindestens 90 Minuten, konnten den Arm fachmännisch betrachten lassen und der Bruch konnte schneller als befürchtet operiert werden. In diesem Moment hat für uns der „Himmel die Erde geküsst“ – eine verfahrene Situation hat sich plötzlich „gelöst“. Gottes Eingreifen hat nicht den Unfall verhindert, aber Gott hat in der Situation Hilfe und Frieden geschenkt. Etwas Himmlisches ist mitten in einer ganz weltlichen, unvollkommenen Situation passiert. Das wünsch ich mir für uns alle – mehr Himmel auf Erden!

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