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Einfach Gott loben

Vor Kurzem war ich mit meiner kleinen Familie in Berlin in einem Burgerladen. Während wir noch auf unsere leckeren Burger warteten, fing meine 3-jährige Tochter auf einmal lauthals an zu singen: „Mein Gott ist spitze!“

Meiner Frau und mir war die Lage sofort mega peinlich. Immerhin waren wir ja nicht alleine im Restaurant. Die anderen Gäste würden sich durch die Lautstärke bestimmt genervt fühlen und dann noch so was christliches. Oh Mann!

Nun ja, niemand hat sich beschwert und da wir unserer Tochter auch ziemlich schnell klar machten, dass sie doch leise sein sollte, ist alles nochmal glimpflich verlaufen. Glück gehabt, sonst hätte ich eventuell noch ein Gespräch über den Glauben führen müssen und wäre vielleicht nicht zum Essen gekommen…

Im Nachhinein war mir eigentlich meine Reaktion viel peinlicher als das Verhalten meiner Tochter. Mir fiel dazu eine Begebenheit aus Matthäus 21,12-17 ein. Jesus vertreibt die Geschäftemacher aus dem Tempel, die dort Geld wechselten oder Opfertauben verkauften. Der Tempel sollte ein Ort des Gebets sein. Als Jesus danach noch Kranke heilte und die Kinder jubelten „Hosianna dem Sohn Davids“, war das den Hohen Priestern und Gesetzesgelehrten zu viel und sie machten Jesus Vorwürfe. Jesus antwortet nur mit einem Zitat aus Psalm 8,3 Unmündigen und kleinen Kindern hast du dein Lob in den Mund gelegt“.

Oft wünsche ich mir die Unbekümmertheit meiner kleinen Tochter, wenn es darum geht, Jesus zu bezeugen. Was habe ich zu verlieren, wenn ich Gott laut lobe? Er ist doch mein Retter, mein Fels, meine Hoffnung, mein Trost und meine Stärke. Einfach mein Ein und Alles. Ich wünsche mir zutiefst, dass es er für meine Mitmenschen das gleiche wird.

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