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Snooze-Christ

Mit meinem Snooze-Knopf am Handy verbinde ich so eine Art Hassliebe. Ich weiß, was ich tun sollte (aufstehen), aber es ist eben einfach viel bequemer, im Bett liegen zu bleiben und den Knopf noch ein (paar) Mal zu drücken.
Okay, zugegeben. So richtig schlimm ist das nicht, eben eine lästige Angewohnheit, Zeitverschwendung. Aber ich habe den Eindruck, dass wir manchmal ein Snooze-Christsein leben. Und das ist ernst.

Denn genauso wie wir wissen, dass wir aufstehen sollen, wenn der Wecker klingelt, wissen wir oft ziemlich genau, was Gott von uns will. Dabei geht es nicht um die großen „Was mache ich mit meinem Leben“-Fragen, sondern um das Alltägliche, wie das Aufstehen eben. Und dafür haben wir total viele Anweisungen von Gott bekommen. Vergebung leben. Gastfreundlich sein. Die Mitschüler lieben. Bibel lesen und beten. Uns freuen. Mitleid haben. Dienen – und tausend andere Sachen.1 Und wir wissen das alles, sind aber viel zu bequem; drücken die Snooze-Taste und denken: Morgen lade ich den oder die ein. Morgen mache ich endlich mal wieder Stille Zeit. Morgen höre ich auf, so viel PC zu spielen, so viele Serien zu gucken. Ab Morgen lästere ich nicht mehr. Und so leben wir unseren Alltag und nichts passiert.

Dabei sollen wir unsere Zeit nicht vertrödeln, sagt Paulus in Epheser 5,16. Im Kapitel davor erklärt er, dass zum Christsein „Wachstum“ gehört (4,15). Als Christ zu leben heißt, sich von Gott verändern zu lassen. Es bedeutet: Weiterkommen, nicht rumhängen.

Was schiebst du schon lange vor dir her? Überspring das Snoozen morgen früh doch einfach mal und bitte Gott in diesen zusätzlichen acht Minuten um Veränderung in diesem Problem-Bereich. Und dann: los geht’s, step by step! 🙂

1) Zum Nachlesen: Matthäus 6,14; Römer 12,13; Lukas 10,27; Josua 1,8; 1. Timotheus 2,1; Philipper 4,4; Lukas 6,36; 1. Petrus 4,19.

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