Herz für Gottes Herzstepstunes

Break my heart

Lesezeit 2 Minuten
5. Januar 2018

Haben wir auch solch gute Wünsche, wie der Schreiber des Liedes Hosanna? Vor allem ein ganz spezieller Wunsch, eine Zeile in dem Lied haut mich jedes Mal um: „Break my heart for what breaks Yours“ heißt es dort. Das Lied bringt mich dazu, mich kritisch zu hinterfragen: Bricht mein Herz, wenn Gottes Herz bricht? Und du: Lässt dich das kalt? Sei mal ehrlich: Drehen wir uns im Alltag immer nur um uns selbst – oder teilen wir Gottes Sehnsüchte, teilen wir Gottes Schmerz? Und was bricht überhaupt Gottes Herz?

Ich will dir zwei Beispiele nennen: Wusstest du, das Sünde Gottes Herz bricht (vgl. 1. Mose 6,6)? Dinge, die Menschen einander antun, Grausamkeit, Lügen, Lästerei, Eifersucht und Hass – all das macht Gott unendlich traurig. Und die Verlorenheit der Welt bricht Gottes Herz (Matthäus 9,36). Jesus weint vor Mitleid, mit Menschen, die ihn nicht annehmen wollen, die seiner Rettung den Rücken zukehren und deshalb in ihrem Elend bleiben. Wir sehen: Gott steht den Menschen nicht gleichgültig gegenüber: was wir tun, kann ihn freuen – oder eben sein Herz brechen!

Was macht das mit uns? Hassen wir auch die Sünde, weil Gott sie hasst? Schüttelt es uns, wenn wir lügen, wenn wir egoistisch sind, wenn um uns herum gelästert wird, Gottes Regeln mit Füßen getreten werden? Und bricht es unser Herz, die Menschen um uns herum zu sehen – im Klassenzimmer, im Zug, am Abendessentisch – und zu wissen, dass sie ohne Gott keine Hoffnung haben auf einen König, der in Herrlichkeit wiederkommt?

Ich wünsche mir, dass wir eine junge Generation von Christen werden, die nah am Herzen Gottes ist. Dass wir lernen, was ihm Freude macht. Dass wir wissen, was ihn traurig macht. Dass wir Sünde hassen und Menschen lieben. Dass unser Herz bricht, wenn Gottes Herz bricht – und uns diese Zerbrochenheit zu Taten bewegt.

T&M: Brooke Fraser
© 2006 Hillsong Music Publishing

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