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Billiges Opfer

Gratis“ ist eins meiner Lieblingswörter. Kostenlos macht am meisten Spaß (wahrscheinlich stimmen mir die meisten Studenten und Schwaben da zu). Trotzdem gibt es Sachen, die es mir wert sind, Geld auszugeben. Schoko-Eis. Erdbeeren. 7,50 Euro für einen Semesterzugang zum Volleyballplatz. Ein gutes ePiano.

Was darf dich etwas kosten? Wo investierst du richtig rein?

David steht vor so einer Investition. Er hat Mist gebaut, mal wieder. Jetzt will er Gott opfern. Er braucht ein Grundstück für den Altar und Rinder. Ein Typ namens Arawna – ihm gehört das Grundstück – will ihm alles Nötige schenken. Und David…? – Lehnt ab! Und haut mal eben 20 000 Euro raus, die er sich glatt hätte sparen können. Mit einer Begründung, die mich richtig ins Nachdenken bringt. „Ich will dem Herrn, meinem Gott, kein (Brand-)opfer darbringen, das mich nichts kostet (2. Samuel 24,24).

Starkes Statement. Wir reden manchmal davon, dass Glaube uns etwas kosten darf. Kann. Wenn es sein muss. Aber insgeheim beten wir: Gott, lass das nicht zu. Gib mir ein gutes und schönes Leben. Ich will ja mein Kreuz auf mich nehmen, aber bitte mach es leicht. Von David lernen wir umdenken. Er will, dass ihn sein Glaube etwas kostet. Weil das, wo wir Geld, Kraft, Zeit und Ansehen investieren, uns wirklich wichtig ist. David will zeigen, wie ernst ihm sein Opfer ist. Weil Gott es ihm wert ist.

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