Gefährliches WeihnachtenDeine Glaubensfrage

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Unser Schirmherr

Ich komme aus dem Sauerland, einer der regenreichsten Regionen Deutschlands. Man sagt, dass es hier an fünf Tagen der Woche regnet und an den restlichen beiden dann schüttet.
Auch wenn das natürlich ein wenig übertrieben ist, fühle ich mich trotzdem als Expertin beim Thema Schirme.

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“ (Psalm 91,1-2; LUT).

Gott – hat einen Schirm? Bevor ich den Gedanken verfolgte, wollte ich erst nochmal wissen, was überhaupt die Aufgabe eines Schirmes ist: Egal ob vor einem Regenschauer oder stechender Sonne, ein Schirm ist dazu da, um uns zu schützen. Er ist dann für uns da, wenn wir uns selbst nicht gegen die Tropfen und Sonnenstrahlen schützen können.

In dieser Beschreibung kann ich schon sehr viele Parallelen zu Gott erkennen. Er verspricht noch im selben Psalm, dass er in aller Bedrängnis bei uns sein möchte. Auch er möchte uns in den Stürmen unseres Lebens beistehen und uns bewahren.
Gott ist kein buntes Cocktailschirmchen, mit dem wir ganz bequem unser Leben dekorieren können. Das sieht zwar vielleicht ganz schön aus, aber wird niemals einem echten Regenschauer standhalten.

Einen großen Schirm dabei zu haben, ist nicht immer bequem und oft denken wir, dass ohne ihn alles leichter wäre. Auch sich an ihm festzuhalten, wenn ein starker Sturm um uns tobt, kann eine große Herausforderung werden. Doch trotzdem hat Gott uns versprochen, uns nie allein im Regen stehen zu lassen, wenn wir auf ihn vertrauen. Mit dieser Gewissheit brauchen wir auch vor aufziehenden Sturmwolken keine Angst mehr haben!

26.11.2019

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