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Was ist mir wichtig?

Lina hat noch eine Woche Zeit, um das Hochzeitsgeschenk für ihre beste Freundin zu gestalten. Sie kommt nach Hause. Erstmal essen. Handy klingelt – Trainer dran: Training fällt aus. Mit dem Handy in der Hand checkt sie ihre Nachrichten – alles beantwortet. Sie geht in ihr Zimmer, um anzufangen. Die Katze miaut – also füttern. Oh, und die Pflanzen sehen aus, als brauchen sie mal wieder Wasser. Außerdem ist auf dem Fensterbrett alles voller Erde. Hab ich das Fenster offen gelassen? Lina macht Ordnung und gießt die Blumen. Nach einer kurzen Pause merkt sie, dass der Nachmittag schon fast vorbei ist und sie noch nicht angefangen hat, das Wichtigste zu erledigen – das Hochzeitsgeschenk für ihre beste Freundin.

Unser Leben besteht aus Aufgaben, die erledigt werden wollen. Nach dem Eisenhower-Prinzip kann man sie nach Wichtigkeit und Dringlichkeit einteilen. Leider vernachlässigen wir oft die Dinge, die zwar super wichtig, aber nicht dringend sind. Stattdessen verbringen wir viel Zeit mit Dingen, die uns dringend erscheinen, aber eigentlich nicht wichtig sind.
Jesus hat ganze Menschenmengen stehenlassen, um alleine zu beten oder Zeit mit seinen engsten Freunden zu verbringen. (Markus 1,35-39;3,13)
Jesus hat das Dringende liegenlassen, um das Wichtige zu tun.

Zeit mit der Familie ist nicht dringend. Soziale Kontakte sind nicht dringend. Zeit zum Beten und Bibel lesen ist es auch nicht. Aber unschätzbar wichtig!

Wir sollten Wichtiges nicht erst dringend werden lassen, bevor wir es tun. Ich möchte nicht erst Sport machen, wenn ich übergewichtig bin. Ich möchte nicht erst Zeit mit meinen Großeltern verbringen, wenn sie im Sterben liegen. Ich möchte nicht erst beten, wenn ich mich fern von Gott fühle. Ich möchte diese Dinge bewusst in meinen Alltag einplanen – weil sie mir wichtig sind.

Welche Dinge sind dir wirklich wichtig? Wann hast du in der letzten Woche in diese Dinge investiert? Vielleicht merkst du, wie wenig von den wichtigen Dingen du tatsächlich tust. Aber die gute Nachricht ist: Du kannst heute anfangen das zu ändern. Vielleicht hilft es dir, einen Wochenplan zu schreiben, in dem du deine Prioritäten bewusst einplanst.

Eine Hilfe fürs Prioritätensetzen finden wir in Matthäus 6,33: Es soll euch zuerst um Gottes Reich und um Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird euch das Übrige alles dazugegeben.

Das ist ein Artikel aus unserem Archiv.

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