Glaube in der Öffentlichkeit
Deutschland gewinnt zum ersten Mal seit zig Jahren wieder ein Auftaktspiel bei einer WM. Aber mehr als über das 7:1 wird über eine Szene nach dem Spiel geredet: Felix Nmecha und Jonathan Tah beten mit fünf Spielern von Curaçao im Mittelkreis. Ein richtig starkes Zeichen. „Es geht um Liebe, es geht um Nächstenliebe, es geht um Frieden, Dankbarkeit. Das sind die Werte, die wir nach außen vermitteln wollen”, sagte Jonathan Tah dazu. Und man nimmt es ihnen ab. Es ist nicht nur eine fromme Show. Natürlich ist es öffentlichkeitswirksam. Und damit auch irgendwie besonders. Ungewöhnlich vielleicht. Aber stell dir mal vor: Dort stehen Christen aus vermutlich unterschiedlichen Richtungen zusammen. Und an den beeindruckten ersten Reaktionen sieht man ein bisschen etwas davon, was Jesus im Garten Gethsemane zu seinem Vater im Himmel gebetet hat:
An der Einheit und Liebe untereinander werden Menschen Gott erkennen. Ich bin sicher, dass das irgendwie wirklich in den nächsten Wochen passieren wird. Dass dieses starke Zeichen der Einheit, Menschen nachdenklich macht. Und warum kommen Menschen ins Nachdenken? Weil Glaube auf eine wirklich gute Art in die Öffentlichkeit kommt. Ich wünsche mir voll, dass wir das als Christen häufiger tun und auch den Widerstand, den es dadurch geben wird, einkalkulieren.
Ich habe es persönlich sehr gefeiert und bin sehr dankbar für Fußball mit Vision und Ballers in God, die Jesus und Fußball auf höchstem Level miteinander verbinden. Lass uns zusammen beten, dass das Auswirkungen hat auf andere Spieler in Deutschland und der ganzen Welt. Es gibt nichts auf der Welt, wo die Menschen stärker so in Gemeinschaft hinschauen wie auf Fußball. Bete also für eine echte Erweckung unter den Spielern, vielleicht besonders unter den Topstars.

