Nicht mein Style

Ich liebe es, auf der STEPS-Konferenz gemeinsam mit 1.500 Leuten Gott anzubeten. Eine gute Band, Lieder, die mir etwas bedeuten, der intensive Sound von vielen Menschen, die für Gott singen. Über Spotify höre ich mir immer noch regelmäßig die Playlist an und singe im Auto aus vollem Herzen die Lieder mit – aber nur, wenn ich alleine fahre. Von den leidenschaftlichen Predigten der STEPS-Konferenz und von den vielen Predigten, die ich mir als Podcast anhöre, bin ich echt begeistert.

Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie es mir schwerfällt, die gleiche Freude beim Singen zu erleben, wenn die Musik nicht so gut ist. Oder die Predigten eher langweilig sind. Während ein zu altes Loblied zu schräg gesungen wird, entsteht in mir dann statt Freude Frust.
Und ich bin wirklich dafür, dass wir in unseren Jugendgruppen und Gemeinden alles dafür tun, dass die Predigt relevanter und die Musik besser wird. Aber ich selber möchte mich nicht so stark davon abhängig machen – auch wenn mir das nicht leichtfällt.

Ich wünsche mir, dass mein eigener Glauben immer unabhängiger wird von den äußeren Umständen, damit ich Gott nicht nur dann loben kann, wenn der Lobpreis hochwertig ist und ich nur dann etwas von Gott lernen kann, wenn die Predigt relevant ist.

Du fragst dich: Wie ist das möglich? Frag ich mich auch. Meine Versuche kann ich dir zumindest beschreiben. Damit mein Glaubenswachstum nicht abhängig von äußeren Umständen ist, möchte ich
1. Gott immer wieder alleine im schlichten Gebet suchen und aus seinem Wort lernen.
2. Und ich nehme mir regelmäßig vor, gnädig zu sein, wenn die Predigt schleppend und die Musik „anders“ ist. ;)
3. Ich versuche, Gott auch mit den Liedern zu ehren, die nicht meinem Stil entsprechen oder sich schräg anhören. Gelingt mir das immer? Leider nein. Aber mit Gottes Hilfe möchte ich lernen. Und die nächste STEPS-Konferenz kommt ja auch wieder, save the Date: 01.-03. Mai 2020 – #stepsk20.

12.06.2019

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