Was würdest du riskieren?
Christen riskieren in Somalia alles. Wenn ihr Glaube bekannt wird, drohen Ausgrenzung, Gewalt oder Verfolgung – oft sogar durch die eigene Familie. Somalia gehört deshalb zu den gefährlichsten Ländern der Welt für Christen.
Trotzdem entscheiden sich hier immer mehr Menschen für Jesus. Verbreitet wird das Evangelium vor allem über die sozialen Medien. Gottesdienste und Hauskreise finden heimlich an versteckten Orten statt.
In einem Nachbarland unterstützt unser Projektpartner Christen, die aus Somalia fliehen mussten. Dort finden sie einen sicheren Ort, an dem sie zur Ruhe kommen und neue Hoffnung schöpfen können. In Kursen zur Traumabewältigung und Jüngerschaft werden sie auf ihrem Weg mit Jesus gestärkt.
So wie Nura (Name aus Sicherheitsgründen geändert). Nachdem sie in Somalia zum Glauben an Jesus gekommen war, ließ sich ihr Mann von ihr scheiden. Nura musste fliehen. Zunächst fand sie Schutz bei einer christlichen Familie. Doch schon nach einem Monat wurden sie wegen ihres Glaubens verhaftet. Nach ihrer Freilassung gelang ihr die Flucht in ein Nachbarland. Dort traf sie Christen, die sie aufnahmen und begleiteten.
„Die Schulungen geben mir wirklich Hoffnung“, erzählt Nura. Beim Bibelstudium entdeckt sie, dass schon die ersten Christen Verfolgung und Ablehnung erlebt haben. Das gibt ihr Kraft und macht ihr Mut, an Jesus festzuhalten.
Für uns in Deutschland ist es oft selbstverständlich, unseren Glauben offen zu leben. Doch Millionen Christen weltweit haben dieses Privileg nicht. Wie kannst du die Freiheit, die du hast, nutzen?
Bitte bete für die Christen in Somalia: dass Gott sie schützt, versorgt und ihnen neue Kraft schenkt. Bete auch dafür, dass noch viele Menschen wie Nura Jesus kennenlernen und die Hoffnung des Evangeliums in Somalia und den Nachbarländern weitergetragen wird.
Der Beitrag wurde weitergeleitet von Coworkers. Foto: imb.org/photos

