Zu leicht zum Fliegen

Von einem Vogel, der zu leicht zum Fliegen ist, habe ich noch nichts gelesen, aber mir fiel das als Gegenbeispiel zum Beitrag „Zu fett zum Fliegen“* von vor zwei Wochen trotzdem ein.

Im Gegensatz zu den „fetten Jahren“ gibt es auch Zeiten, in denen man überhaupt kein aktuelles Wissen mehr über Gott hat und vor allem auch das Evangelium nicht versteht. Plötzlich ist die Bibel unklar, fragwürdig und damit für das eigene Leben unbedeutend. Sogar wenn Gott direkt zu uns spricht, ignorieren wir es. Sagen, es ist uns zu unbequem. Wir nehmen nichts auf und haben deswegen keine Power. Und deshalb fällt das „geistliche Leben im Alltag“ auch immer schwerer und wir bleiben – wenn es schlecht läuft – sogar Jahre und Jahrzehnte stecken, weil wir Gott zu wenig sprechen lassen.

Die Folge ist, dass wir den Glauben nicht mehr multiplizieren und geistlich unwissend, müde und kraftlos werden. Aber eben nicht, weil wir zu viel gehört haben, sondern zu wenig. Oder behaupten "zu wissen, wie es läuft". Mir ist mal aufgefallen, dass ein sehr „fetter geistlicher Zustand“ genau zu diesem „leichten Zustand“ führen kann. Das ist dann eine Pendelbewegung aus einem Extrem ins andere: Bibellesen ohne Leben kann zu einem Leben ohne Bibellesen führen.

Mir ist es wichtig geworden, meinen Glauben in Balance zwischen Inspiration durch die Bibel und Kontakt zu meinen Mitmenschen zu leben, auch wenn ich sagen muss, dass bei mir persönlich eher das „Zu-fett-zum-Fliegen“ ein Problem ist.

Ich will dir helfen mit diesen zwei Gegensätzen „zu leicht“ und „zu fett“ selbst mal zu überprüfen und darüber nachdenken, wie das bei dir aussieht. Falls du Lust hast, kannst du mir deine Gedanken dazu auf WhatsApp schreiben*.

* Der heutige Beitrag ist auch einfacher zu verstehen, wenn du den von vor zwei Wochen nochmal* liest .

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