Was ist es mir wert?
Im September standen wir mit unserem Life-is-More-Bus auf dem Marktplatz in Lünen. Der Platz war mega gut und wir trafen viele Menschen, die wir mit Jesus connecten konnten. Aber ... im Vorfeld war es schon klar, dass wir für drei Markttage das komplette Equipment unseres Busses ab- und wieder aufbauen mussten. Und das alles »nur« um einfach da zu sein? Oder dafür, dass wir Menschen für Jesus erreichen?
Persönlich habe ich ein paar Mal darüber nachgedacht, ob es nicht einfachere Alternativen ohne unseren Bus und das Equipment gibt. Aber... für diese Woche gab es das nicht.
Montagabend nach Abbau war ich echt platt und wusste: »Das kommt jetzt noch zweimal.« 😥
Irgendwann kam bei mir der Gedanke auf: Was ist es mir wert, dass Menschen dem Evangelium begegnen können? Was steht mir eigentlich im Weg? Oder wo stehe ich dem Ganzen im Weg?
Vielleicht ist es manchmal meine Bequemlichkeit, meine Angst, meine Zweifel, aber auch mentale oder körperliche Anstrengung.
Wir haben die beste Botschaft der Welt und ich wünsche mir, dass wir wieder mehr investieren, um Menschen zu erreichen. Sei es, dass wir ganz praktisch helfen und arbeiten, uns aber auch kein Weg zu weit ist mit Menschen über Jesus zu reden.
Keine Ahnung, ob es für dich und mich sogar manchmal auch zu »anstrengend« ist von der Couch aufzustehen und zu unserem »Nächsten« zu gehen, damit er von Jesus hört. Keine Ahnung, was diese Woche hier bringt, aber ich möchte alles dafür geben, dass auch nur eine Person in dieser Woche von Jesus erfährt.
Hierbei soll Jesus mein Fokus und meine Motivation sein. Ich möchte das nicht für mich, sondern für ihn machen: »Alles, was ihr sagt, und alles, was ihr tut, soll im Namen von Jesus, dem Herrn, geschehen, und dankt dabei Gott, dem Vater, durch ihn.« - Kolosser 3,17 (NGÜ)
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