Trauer über Kinder im Gefängnis
Nächster Halt: Gefängnis. Wie jeden Morgen wird David von einem Fahrer vor die Mauern der Haftanstalt in Cochabamba gefahren. Die Türen des Kleinbusses öffnen sich und David hilft einer Handvoll Kinder mit ihren Rucksäcken auf die Sitze zu klettern. Dann geht die Fahrt los zum Kinderzentrum. „Zu sehen, wie die Kinder im Gefängnis aufwachsen, macht mich echt traurig. Der einzige Ort, außerhalb des Gefängnisses, den sie sehen, ist der Kindergarten bzw. die Schule unseres christlichen Kinderzentrums! Ich hoffe, dass dieser Ort ein Segen für die Kleinen ist“, erzählt David. Er engagiert sich für ein Jahr für eine Partnerorganisation von Coworkers in Bolivien. Die Organisation ermöglicht es Kindern, deren Eltern im Gefängnis sind, einen Kindergarten oder eine Schule zu besuchen und an Nachmittagsaktivitäten teilzunehmen. David packt an, wo Hilfe gebraucht wird: „Nachdem wir die Kinder zum Zentrum gefahren haben, arbeite ich mit unserem Hausmeister zusammen. Meistens reparieren wir irgendetwas oder bauen neue Sachen. Neulich haben wir Löcher in einer Wand zubetoniert und anschließend eine Spielstraße für die Kindergartenkinder gebaut. Das macht echt Spaß und die Arbeit wird nie langweilig.“
Doch die Mitarbeiter schenken den Kindern der Strafgefangenen nicht nur eine schöne Zeit. Sie fördern ihre Begabungen, stärken ihr Selbstvertrauen und ermutigen sie, einen anderen Weg einzuschlagen – ein Leben ohne Kriminalität und Gewalt, an der Seite von Jesus.
Die Freude der Mitarbeiter ist ansteckend. Dass sie mit Jesus leben, bleibt nicht verborgen. „Wenn wir die Kinder morgens abholen, begrüßen sie uns fast immer mit einem Lächeln“, berichtet David. Jesus verändert Menschen von innen heraus – und seine Liebe reicht weiter als jede Gefängnismauer.
Mit anpacken, praktisch arbeiten und etwas bewegen, das Sinn hat: Wäre das auch etwas für dich? Dann bewirb dich bei Coworkers für dein Jahr im Ausland. Let's co!
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