NächstenliebeIch bin genug

Venezuela

Butter für ein Vermögen

Irgendwann konnten die Mitarbeiter den Anblick nicht mehr ertragen: Immer schlechter ernährt kamen die Kinder zu den Angeboten in die Gemeinde. Die Not in Venezuela wächst stetig durch schlechte Wirtschaft, steigende Inflation und unsichere Politik. Die Inflation liegt mittlerweile bei 13.000 Prozent. Das ist, als würde Butter bei uns auf einmal über 300 € kosten. Unsere Geschwister wollten den Familien in ihrem Umfeld helfen und gründeten deshalb „Amor en Acción“, übersetzt „Liebe in Aktion“. Mit Jesus als Vorbild üben sie Nächstenliebe, kochen für die Kinder in der Jugendarbeit und versorgen sie auch medizinisch. So sorgen die Mitarbeiter für die Gesundheit der Kleinen. Außerdem wollen die Christen den Kindern auch in der Not eine Kindheit ermöglichen und muntern sie deshalb mit Clownschminken und Hüpfburgen auf. Doch nicht nur den Kindern will unser Partner helfen. Die Kirche bietet auch den Eltern Seminare an, wo sie lernen können, Jesus in ihre Familie zu nehmen und ein höheres Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln.

Die Pastoren der Gemeinde bitten in ihrem Rundbrief um Gebet: für die Politiker im Land, für die schlechte wirtschaftliche Lage sowie die Arbeit mit den Familien.

Manchmal frage ich mich und dich: Trifft uns die Not überhaupt noch, die wir hier hören, auch von anderen Orten der Welt in Ostafrika, in Myanmar und Co. Die Medien sind oft schnell an allen Orten und genauso schnell weitergezogen. Manchmal geht es mir fast so mit meinen Gedanken und meinem Mitgefühl.

Dieser Beitrag wurde von Hilfe für Brüder International zur Verfügung gestellt.

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